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Rauchfreie Schule

Zum 29.1.2006 gilt an Schulen in Schleswig-Holstein ein Rauch-und Alkoholverbot. Als Teil des Bildungs- und Erziehungsauftrages von Schule ist Gesundheitsförderung, Suchtvorbeugung und, nun fest verankert, ein aktiver Nichtraucherschutz Aufgabe von Schulen. Durch diese Regelungen haben Schulen und alle an Schule Beteiligen klare Richtlinien. Dies gilt auch für den Umgang mit Alkohol. Gründe für das Rauchverbot sind:

  • Nikotin ist - aktiv oder passiv konsumiert - gesundheitsschädigend. Die gesundheitlichen Schäden des Rauchens und des Passivrauchens sind wissenschaftlich untersucht und belegt.
  • Es gibt keinen risikofreien Tabakkonsum. Kein anderes legal zugängliches und bestimmungsgemäß verwendetes Produkt beeinträchtigt die Gesundheit so schwerwiegend wie das Tabakrauchen.

Erlasse allein verändern die Welt nicht. Die eigentliche Bewährung steht erst noch bevor. Die neue Beschlusslage wird von Fragen und kritischen Stimmen begleitet: Ist eine rauchfreie Schule wirklich umsetzbar? Wie geht das konkret? Was machen wir mit Schülerinnen und Schülern, die sich nicht an dieses Verbot halten? Gibt es Übergangsregelungen? Was passiert mit nikotinabhängigen Lehrkräften?

Die KOSS (Koordinationsstelle Schulische Suchtvorbeugung) unterstützt bereits seit mehreren Jahren Schulen in ihrer freiwilligen Initiative, sich auf den Weg zur rauchfreien Schulen zu machen. Aus diesen praktischen Erfahrungen hat die KOSS Hilfen zur Umsetzung entwickelt. Diese Hilfen haben sich in der Praxis bereits erfolgreich bewährt und sollen nun alle Schulen bei der Einführung einer rauchfreien Schule unterstützen.

Eine wirksame Nikotinprävention und eine aktive Gesundheitsförderung umfassen drei Handlungsfelder:

Ziel ist dabei immer die Stärkung des Nichtraucherschutzes und eine aktive Gesundheitsförderung für alle an Schule Beteiligten: Raucher/innen wie Nichtraucher/innen, Lehrkräfte, Eltern und Schülerinnen und Schüler und anderes an der Schule tätiges Personal. Es geht um ein Regelwerk, das allen bekannt und strukturell im Schulprogramm verankert ist.

Bei der Umsetzung des Alkoholverbots an Schulen ist eine ebensolche Vorgehensweise zu empfehlen, für die die KOSS weitere spezielle Bausteine zur Verfügung stellt.

So kann eine aktive Nikotinprävention und Suchtvorbeugung beginnen, welche viele positive Effekte im gesamtschulischen Alltag haben wird!

Rauchfreie Schule gern geben wir Anregungen und unterstützen Sie bei der Umsetzung!

Ihr Team der KOSS - Koordinationsstelle Schulische Suchtvorbeugung

Schauenburger Str.36, 24105 Kiel
Tel. 0431/ 26068 - 73
Mail: koss@lssh.de

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