-
 
-
-
platzhalter
-
-
Seite empfehlen Seite empfehlen  Seite drucken Seite drucken

Pädagogik der Sucht – und Gewaltprävention an Schulen in Schleswig-Holstein

Prävention bedeutet Grundlagen zu schaffen für Lernen und Lehren

Die Pädagogik der Sucht- und Gewaltprävention aktiv gestalten und fördern heißt, einen Beitrag zu leisten, den Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule effizient umzusetzen.
In der Umsetzung des Erziehungsauftrags von Schule ist eine frühzeitige, kontinuierliche und langfristig angelegte Förderung von Basiskompetenzen unerlässlich für das Gelingen von Lehren und Lernen: Lebenskompetenzen stärken und Gruppenentwicklung fördern.
Das Zusammenspiel von pädagogischer Basisarbeit und spezifischer Präventionsarbeit bildet den Kern der Pädagogik der Sucht- und Gewaltprävention.

Pädagogik der Sucht- und Gewaltprävention braucht einen roten Faden

Prävention bedeutet, Lebenskompetenzen zu stärken und somit Schutzfaktoren zu fördern. Damit ist die Forderung verbunden, dass alle im pädagogischen Umfeld Tätigen beobachten, nicht wegsehen und unmittelbar reagieren. Pädagoginnen und Pädagogen sollten in Aus- und Fortbildung mit Fragen der Sucht- und Gewaltprävention vertraut gemacht werden. Es ist sinnvoll, wenn vorschulische und schulische Einrichtungen präventiv-pädagogische Konzepte erstellen und diese in der Vernetzung mit regionalen außerschulischen Einrichtungen der Jugendhilfe, mit Elternschaft und mit Beratungssystemen umsetzen.
Um zu Erfolg versprechenden Perspektiven in der Pädagogik der Sucht- und Gewaltprävention zu gelangen, ist die Beachtung eines roten Fadens wichtig: Prävention ist als Unterrichtsprinzip von der vorschulischen Erziehung bis zum Ende der Schullaufbahn zu verstehen. Wir sehen es als unsere Aufgabe, dazu beizutragen, die aus Sicht der schulischen Sucht- und Gewaltprävention für das Lehrer - Handeln notwendigen Grundkompetenzen weiter zu entwickeln und die angemessene Wahrnehmung von Erziehungsaufgaben kontinuierlich zu unterstützen. Dafür stehen drei Bereiche bei uns im Mittelpunkt:

Grundlagen der Pädagogik der Sucht- und Gewaltprävention:
Einstiege verhindern – Unterrichtsvoraussetzungen schaffen - Training von Life Skills (Selbstwahrnehmung, Empathie, Kommunikation, Umgang mit Stress und belastenden Emotionen, Problemlösen) – Risikokompetenz - Störungsfreier Unterricht und ein gutes soziales Miteinander - Früherkennungen von Auffälligkeiten und kritischen Veränderungen

Spezifizierungen:
Ausstiege ermöglichen – Modelle von konstruktiver Konfliktlösung trainieren – spezifische Angebote und Maßnahmen zum Erhalt der Gesundheit, Wiederherstellung und der Verbesserung von Lernen und Lehren

Intervention:
Regeln, Konsequenzen und Hilfe - abgestimmtes und transparentes Vorgehen bei Konflikten und Problemen – Interventionskette – Schulische Mediation - Täter-Opfer-Ausgleich Prävention schafft Voraussetzung bei der Erfüllung des Bildungsauftrages In der vorliegenden Handreichung finden Sie Orientierungshilfen und viele praktische Anregungen für die Umsetzung und Weiterentwicklung von Präventionsarbeit an Ihrer Schule.

Wir wollen Ihnen als Lehrkraft und Ihrer Schule

  • Hintergrundinformationen zur Sucht- und Gewaltprävention geben,
  • Wege zum konstruktiven Umgang mit alltäglichen Konflikten im Schulalltag aufzeigen,
  • eine pädagogische Haltung nahe bringen,
  • Inhalte und Arbeitsweisen einer Pädagogik zur Sucht- und Gewaltprävention vorstellen,
  • Projekte guter Praxis vorstellen,
  • die Vernetzung mit möglichen Ansprechpartnern ermöglichen
  • Fortbildungsangebote darstellen.
Wir unterstützen Sie gern! Ihr Team des Sachgebiets 25 /Sucht- und Gewaltprävention am IQSH
-
  240745 Besucher/innen
dt-edit © J. Sievers  | edit |